Banking in Liechtenstein

Liechtenstein ist ein renommierter sicherer Hafen für Bankgeschäfte. Die ausgezeichnete weltweite Reputation und Kompetenz im Private Wealth Management stützt sich auf über 150 Jahre Erfahrung im Bankgeschäft. Banking in Liechtenstein ist die beste Wahl für Ihre finanzielle Zukunft, unter anderem aus folgenden Gründen:

Triple-A-Länderrating

2016 bestätigte der führende Rating-Anbieter Standard & Poor’s Liechtensteins AAA-Länderwertung.

Ein Kreditrating ist ein Mass für die Bonität einer natürlichen oder juristischen Person. Es gibt deren Fähigkeit zur Rückzahlung von Verbindlichkeiten und die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls an. Ein Triple-A-Rating ist die höchste von Ratingagenturen vergebene Einstufung.

S&P bestätigte das hervorragende Rating Liechtensteins aufgrund der stabilen politischen und wirtschaftlichen Lage und der Landeswährung Schweizer Franken. Ferner tätigen die Regierung und die Banken keine hochriskanten Anlage- oder Kreditgeschäfte.

Beste Kapitalausstattung in Europa

Die durchschnittliche Kernkapitalquote der Liechtensteiner Banken beträgt 21,3%, sie verfügen somit über die beste Kapitalausstattung aller Banken in Europa und weltweit.

Die Kernkapitalquote steht für das Verhältnis zwischen dem Kernkapital einer Bank und ihren risikogewichteten Aktiven. Im Wesentlichen also für das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdmitteln. Eine hohe Kernkapitalquote soll die Bank vor unerwarteten Verlusten schützen und stellt sicher, dass die Bank nicht zu stark fremdfinanziert ist (zu viele Schulden hat).

Liechtensteins Banken halten freiwillig mehr als das Doppelte des laut Basel III und CRD IV erforderlichen Eigenkapitals. Darüber hinaus musste keine Bank in Liechtenstein seit Beginn der Finanzkrise staatliche Hilfen in Anspruch nehmen.

Geringes Länderrisiko

Das Banking Industry Country Risk Assessment (BICRA) von Standard & Poor’s stuft den Bankensektor in Liechtenstein in die Gruppe 2 ein, d. h. Liechtenstein zählt zu den Ländern mit dem geringsten Risiko im Bankensektor.

Die BICRA-Methode basiert auf dem wirtschaftlichen und Branchenrisiko eines Landes, wobei Komponenten mit höherem Risiko stärker gewichtet werden. Wirtschaftliches Risiko umfasst wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit, wirtschaftliche Ungleichgewichte sowie Kreditrisiken in der Wirtschaft. Branchenrisiko umfasst den institutionellen Rahmen eines Landes (z. B. Bankenregulierung und Transparenz der Regierungsführung), Wettbewerbsdynamik und systemweite Finanzierung.

Da Liechtenstein in vielerlei Hinsicht ein stabiles Land ist, erhielt es eine hervorragende BICRA-Bewertung.

Schwerpunkt Privatkundengeschäft

Liechtenstein bietet ein stabiles Bankenzentrum mit Fokus auf umsichtigen Geschäftsstrategien und individueller Vermögensverwaltung. Die praktische Erfahrung des Landes aus über 150 Jahren und die Kompetenz bei professionellen Beratungsdienstleistungen schafft ein fokussiertes Bankenzentrum, das riskante Anlagen und Kreditgeschäfte scheut.

Internationale Kooperation in Steuerfragen

2017 war Liechtenstein eines der ersten Länder, das die Rechtsgrundlage für Vereinbarungen über den automatischen Austausch von Steuerinformationen mit EU-Mitgliedstaaten schuf und übernahm.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung anerkannte die Bemühungen des Landes und stufte Liechtenstein als weitgehend konform ein. Liechtenstein hat somit die OECD-Standards nicht nur per Gesetz implementiert, sondern sie auch praktisch angewandt.

Marktzugang zur Schweiz und zum EWR

Liechtenstein ist Teil der Zoll- und Währungsunion der Schweiz und des Europäischen Wirtschaftsraums.

Landeswährung in Liechtenstein ist der Schweizer Franken, eine für ihre historische Stabilität bekannte Währung. In Kombination mit dem freien Waren- und Dienstleistungsverkehr innerhalb des EWR bedeutet dies, dass Liechtenstein Zugang zu über 500 Millionen potenziellen Kunden hat.